So funktioniert es
BitLocker ist die Laufwerksverschlüsselung von Windows. Sie schützt gespeicherte Daten durch erforderliche Entsperrbedingungen, statt den Laufwerksinhalt unmittelbar lesbar zu lassen. Beim normalen vertrauenswürdigen Start kann das Systemlaufwerk automatisch öffnen; veränderte Bedingungen können eine Abfrage des Wiederherstellungsschlüssels auslösen.
Ein praktisches Beispiel
Wird das Laufwerk eines verlorenen Laptops ausgebaut und anderswo angeschlossen, verhindert Verschlüsselung das einfache Lesen ohne erforderlichen Schlüssel. Das schützt ruhende Daten. Eine bereits am entsperrten Laptop angemeldete Person kann dagegen weiterhin Dateien öffnen, für die ihr Konto berechtigt ist.
Was Sie prüfen sollten
Prüfen Sie den Verschlüsselungsstatus des betreffenden Laufwerks in unterstützten Windows-Einstellungen. Ein Anmeldepasswort allein bestätigt keinen Schutz. Stellen Sie vor Firmware-, Hardware- oder Startänderungen sicher, dass der rechtmäßige Eigentümer den Schlüssel getrennt vom Laufwerk abrufen kann. Verwaltete Computer können eigene organisatorische Ablage und Richtlinien verwenden.
Grenzen und sichere Nutzung
BitLocker ist weder Backup noch Virenscanner und garantiert keinen Schutz vor Datendiebstahl auf einem laufenden kompromittierten System. Verfügbarkeit und Einrichtung hängen von Windows-Edition und Gerät ab. Abschalten verändert den Schutz gespeicherter Daten. Stimmen Sie Wartung mit der Administration ab, statt Verschlüsselung wegen einer Wiederherstellungsabfrage einfach zu deaktivieren.