Gaming

1%-Lows

Eine Bildratenkennzahl für das langsamste Prozent der Bilder eines Testlaufs, häufig aus Bildzeiten berechnet. Sie zeigt Einbrüche, die Durchschnitts-FPS verbergen können. Vergleichen Sie nur dieselbe Spielszene, Einstellungen und Berechnungsmethode.

So funktioniert es

Ein Spiel kann durchschnittlich 100 FPS erreichen und trotzdem störend lange pausieren. Eine Kennzahl für die langsamsten Bilder macht diese Einbrüche sichtbar. Programme berechnen sie unterschiedlich: Der Mittelwert langsamer Bilder entspricht nicht automatisch einem in FPS umgerechneten Frame-Time-Perzentil.

Wichtige Unterschiede und Grenzen

Das Ergebnis beschreibt einen aufgezeichneten Durchlauf. Ladebildschirme, kurze Aufzeichnungen, Shader-Kompilierung und Hintergrundarbeit können die langsamsten Bilder überproportional beeinflussen. Vergleichen Sie veröffentlichte Zahlen nur bei bekannten Aufzeichnungsgrenzen und Berechnungsmethoden; sonst kann der Unterschied aus dem Test selbst stammen.

Ein sinnvoller Praxischeck

Zeichnen Sie dieselbe Strecke nach vergleichbarer Aufwärmphase mehrfach auf. Lassen Sie Auflösung, Grafikeinstellungen und FPS-Limit unverändert. Betrachten Sie den Frame-Time-Verlauf zusammen mit Durchschnitt und Tiefstwert. Eine wiederkehrende Spitze an derselben Stelle hilft bei der Diagnose mehr als ein einzelner ungewöhnlich niedriger Wert.

Ein Beispiel aus der Praxis

Schließen Sie beispielsweise einen bewussten Ladebildschirm aus einem Spieltest aus, dokumentieren Sie das aber. Behalten Sie eine unerwartete Pause während des Spielens: Das Entfernen störender Bilder würde genau die Unterbrechungen verbergen, die diese Kennzahl beschreiben soll.

Weitere Beispiele und Prüfungen

Ein Testbericht mit stark verbessertem Tiefstwert sollte die Prüfung erklären. Bei geänderter Szene oder Dauer isoliert das Ergebnis möglicherweise keinen Hardwareunterschied. Eine stabile Methode macht die Kennzahl für die Auswahl eines Systems hilfreich.

Technische Quellen

← Alle Glossarbegriffe