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NVR und DVR

Ein NVR zeichnet üblicherweise kompatible IP-Kamerastreams auf; ein DVR meist kompatible analoge Kamerasignale. Die Speicherdauer hängt von Laufwerksgröße, Kamerazahl, Kodierung und Aufnahmevorgaben ab.

So funktioniert es

Ein Network Video Recorder, NVR, speichert Videostreams kompatibler IP-Kameras. Ein Digital Video Recorder, DVR, empfängt üblicherweise passende analoge Kamerasignale und kodiert sie im Recorder. Hybridmodelle können diese Grenze aufheben. Unterstützte Eingänge und Kamerastandards des genauen Modells sagen deshalb mehr aus als die Bezeichnung allein.

Wichtige Unterschiede und Grenzen

Kanalzahl ist nur eine Grenze. Auflösung, Codec, Eingangsbandbreite, Wiedergabeleistung und Speicher bestimmen ebenfalls die Funktion. Ein Recorder kann eine Kamera akzeptieren, aber spezielle Ereignisse oder Tonfunktionen auslassen. PoE-Anschlüsse versorgen nur innerhalb unterstützter Anforderungen und beweisen keine universelle Kamerakompatibilität.

Ein sinnvoller Praxischeck

Prüfen Sie die vollständige Kombination vor Kauf oder Austausch. Testen Sie Livebild, Aufzeichnung, Ereignissuche und Export mit einer repräsentativen Kamera. Bestätigen Sie Uhrzeit, Laufwerkszustand und Aufnahmeplan. Ermitteln Sie Aufbewahrungsdauer anhand tatsächlicher Bitrate und Aufnahmezeit, statt aus Plattenkapazität feste Tage zu versprechen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Eine höher auflösende Kamera kann beispielsweise mehr Speicher benötigen und Grenzen eines älteren Recorders überschreiten. Ein Livevorschaubild beweist weder Wiedergabe in voller Auflösung noch vollständige Ereignisaufnahme. Prüfen Sie exportierten Clip und Zeitachse zusätzlich zum Livebild und sichern Sie wichtige Aufnahmen separat, bevor laufende Aufnahme ältere Daten überschreibt.

Technische Quellen

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